Ihr Lieben, 

ich sollte mich bei euch entschuldigen.

August 2016 habe ich nach nur einem Jahr Eat.Pole.Love von einem Tag auf den anderen aufgehört neue Beiträge zu schreiben und bin mehr oder weniger klammheimlich, ohne ein Wort der Erklärung, komplett von der Bildfläche verschwunden. 

Ich habe im Juli einen neuen Vollzeitjob angetreten und es gerade mal einen Monat geschafft Eat.Pole.Love aufrechtzuerhalten. Nachdem ich vorher meinen Blog Vollzeit gepflegt hatte, war ich völlig überfordert und auch ein bisschen ratlos, wie ich in der neuen Lebenssituation weiter machen sollte. Ich würde neben meinem Jobs keineswegs die Beitragsdichte beibehalten können, wie als ich nur an meinem Blog schrieb. Ich wollte jedoch auch keine qualitativen Einbußen hinnehmen und so habe ich die Entscheidung, wie es weitergehen soll maximal professionell gelöst und den Kopf in den Sand gesteckt und gar nichts entschieden. 

Manchmal braucht man etwas Abstand von Dingen bevor man wieder begreift, wie gut sie einem tun. Im Juli war der Blog für mich nur noch eine Belastung. Ich musste mich an meine neue Jobsituation gewöhnen, an meinen neuen Alltag; mein Poletraining und meinen Poleunterricht neu sortieren. Der Blog, mein Baby, verwandelte sich in mein schlechtes Gewissen. Ich hatte so viel Arbeit und so viel Herzblut in den Blog gesteckt und schrieb dann einfach nicht mehr weiter. Je mehr Zeit ich verstreichen lies, desto mehr normalisierte sich jedoch mein Alltag und desto mehr vermisste ich das Schreiben und natürlich euch, meine wundervollen Leser. 

Jetzt bin ich also zurück. Hoch motiviert für 2017, den Kopf voller neuer Ideen und Projekte. Es wird sich einiges ändern bei Eat.Pole.Love und ich werde nicht die Beitragsdichte von Anfang 2016 beibehalten können. Ich werde jedoch immer schreiben, wenn mir ein Thema ganz besonders von Herzen kommt. Ich werde euch weiter Workouts, Inspirationen und Rezepte zur Verfügung stellen. Und ich werde nicht ganz off gehen. Das kann ich euch versprechen.

Außerdem möchte ich mich bei allen bedanken, die mir über die fünf stillen Monate treu geblieben sind. 

Danke!