Pole Fotoshootings sind eine fantastische Möglichkeit, um das eigene Selbstbewusstsein aufzupolieren. Ich meine, was ist motivierender, als ein wunderschön belichtetes Foto von dir in deiner Lieblings Pole Pose? Pole Fotoshootings helfen dir deinen Trainingserfolg zu dokumentieren und dich einfach ein bisschen selbst zu bewundern. 

Leider sind gerade viele Pole Anfänger der Meinung, dass sie noch nicht gut genug sind für ein Pole Fotoshooting. Ich kann ja noch keine verrückten TricksWas soll ich schon für Figuren vorzeigen?; Mein Bilder wären doch langweilig sind nur einige der Argumente, die viel zu viele Pole Anfänger davon abhalten an einem Fotoshooting teilzunehmen. Dabei vergessen viele, dass es bei einem Fotoshooting keineswegs darum geht, die Fotografin oder die späteren Betrachter zu beeindrucken. Ein Fotoshooting gilt einzig allein dir. Aus Respekt vor deinem Körper, deiner Leistung und der harten Arbeit, die du an dir geleistet hast.

Die schönsten Bilder sind dann meiner Meinung nach die, welche die Pole Sportlerin in Symbiose mit der Pole und in einem Zustand des Wohlbefindens und der Selbstakzeptanz zeigen. Der eigentliche Pole Trick, ob leicht oder fortgeschritten, spektakulär oder einfach, spielt hierbei eine untergeordnete Rolle. 

Im Folgenden zeige ich dir ein paar atemberaubende Fotoshootingresultate von vermeintlich unspektakulären Posen und gebe dir noch 5 Tips, wie du, Anfänger oder nicht, das Beste aus deinen Pole Fotos holst.

Natasha Wang by Diego Castillo Photography

 1. Bereite dich gut vor

Bei den meisten professionellen Fotoshootings bekommt jede Teilnehmerin meist eine begrenzte Zeitspanne zugewiesen, sowie ein Kontingent an Fotos, welches im Preis inbegriffen ist. Orientiere dich an diesen Parametern und bereite einige Pole Moves vor, die du gern fotografiert haben möchtest. Das Schlimmste wäre, wenn du deine kostbare Zeit verstreichen lässt, weil du dir erst noch überlegen musst, was du gern machen möchtest. 

Marion Crampe by Loriana Lorenzon

2. Weniger ist mehr

Hör auf Mario Crampe, denn die muss es ja wissen, oder? 

Ich bin überzeugt, dass die besten Aufnahmen immer von schlichten Posen kommen, manchmal sogar einfach von Übergängen. – Marion Crampe

Wähle am besten Pole Moves, die du bereits beherrschst und in denen du dich sicher fühlst. Du solltest in der Lage sein deinen Pole Trick zumindest für ein paar Sekunden zu halten und gegebenenfalls auch mehrmals zu wiederholen. Nur in Pole Tricks, in denen du dich wirklich sicher und wohl fühlst, kannst du dich auch auf die Form und deinen Ausdruck konzentrieren. Marion Crampe macht vor, dass dieser grazile Pole Sit 1000 Mal überzeugender wirkt, als jedes verschwitzte Iron-X.

Yvonne Smink by Jan Stege

3. Sei realistisch

Wir alle haben unsere Stärken und Schwächen. Die eine ist gelenkiger, die andere ist kräftiger. Kenne deine Limits und betone deine Stärken beim Fotoshooting. Warum solltest du dich in den Jade quälen, wenn du keinen Spagat kannst? Das Fotoshooting ist kein Ort, um einen Kampf mit deinem Körper auszutragen. Hier geht es nur darum dir zu gratulieren, was du so wunderbar meisterst. Und wenn du einen schlechten Tag erwischt hast und dir Übungen auf einmal nicht mehr gelingen wollen, dann sei flexibel und mache mit einem anderen Trick weiter. Behalte außerdem immer im Kopf, dass ein Trick, den du super schwer findest und für den du lange hart gearbeitet hast, nicht immer der photogenste ist. Wir sind wieder bei Marion, aber meist sind es die kleinen Dinge!

Malwina Ginter-Stelka by Made by Em

4. Sei selbstsicher und authentisch

Du kannst eigentlich nur sechs Pole Tricks? Na und? Du kannst wenigstens sechs. [Kurze Pause für einen stolzen Moment.] Niemand sollte sich für etwas schämen, woran sie hart arbeitet. Wir alle können oder konnten mal nur sechs Pole Tricks. Bleib dir treu, sei stolz auf deine sechs Pole Tricks und gib bei jedem der sechs dein Bestes.

Desiree Novak by Finearts

Desiree Novak by Finearts

5. Hab Spaß

Ich schließe meine Listen ja gern mit Hab Spaß, aber es ist doch auch so. Mal ehrlich, wir haben eine Menge Geld für das Fotoshooting bezahlt. Wir haben uns gut vorbereitet und vielleicht auch ein bisschen geübt. Jetzt geht es einfach darum den Moment zu genießen und Spaß zu haben. Es gibt keine Regeln im Fotoshooting und wenn du am Ende nur noch mit Floorwork über den Boden rollst, dann hab einfach Spaß dabei. Außerdem, und jetzt werde ich einfach ein bisschen pathetisch, kein Pole Move der Welt kann ein Lachen aufwiegen.

Pole Art

Kylie Wilson by Hannah Elizabeth

Was sind deine Tipps, um sich angemessen auf ein Fotoshooting vorzubereiten? Wann hattest du dein erstes Fotoshooting? Was denkst du heute über deine Bilder? Hättest du gern etwas anders gemacht?