2016 hat nicht besonders gut für mich begonnen. Ich hatte mehrere krankheitsbedingte, lange Pole Pausen und sah meine sportlichen Ziele in weiter Ferne schwinden. Die ersten Trainings, zurück an der Pole, waren schrecklich. Meine Kraft war weg, die Form sowieso und das Einzige, was zurück kam, waren blaue Flecken und Blutergüsse, dafür hartnäckig und großflächig.

Ich fühlte mich ziemlich überfordert mit meiner Situation. Im Kopf war ich noch auf dem Pole Niveau vor meinen Ausfällen und speicherte mir motiviert Instagram Pole Combos, die ich auf keinen Fall mehr schaffte. Ich hatte keine Idee, wie ich den erneuten Kraftaufbau für mein Pole Comeback angehen sollte, um in möglichst kurzer Zeit auf mein altes Niveau zurück zu kehren.

Also, surfte ich ein bisschen im Netz und stieß auf Poletrition von Charlotte Robertson und Alex Taylor. Kurzerhand meldete ich mich für das 30 Tage Power Pole Programm an, mit der Hoffnung schnell wieder gut und natürlich besser zu werden. Poletrition setzt sich zusammen aus Pole und Nutrition (Ernährung) und ist ein Programm, welches dir hilft deine Ernährung umzustellen und mit gezielten Fitness- und Pole Übungen in 30 Tagen so stark zu werden wie, na, wie Charlotte und Alex halt.

Das 30 Tage Power Pole Programm ist in vier Phasen (immer einer Woche entsprechend) unterteilt. Bevor man allerdings loslegt, absolviert man einen kurzen Fitnesstest, vermisst seinen Körper und macht ein Foto. Der Test war natürlich recht ernüchternd und bestärkte mich in meiner Entscheidung Poletrition eine Chance zu geben. Mein Pre-Programm Bild gibt es hier:

 

In der ersten Woche geht es darum den Körperfettanteil drastisch zu reduzieren und mit gezielten Übungen den Fettabbau zu unterstützen. Der Ernährungsplan ist entsprechend restriktiv, aber keineswegs verrückt oder unmachbar. (Nein, ich habe nicht nur eine Suppe pro Tag und ansonsten nur Sellerie gegessen). Ich war außerordentlich positiv überrascht, dass die Ernährung zum größten Teil den Grundsätzen entspricht, wie ich mich bereits ernähre, also viel Gemüse, gesunde Fette, Protein, wenig Kohlenhydrate, kein Getreide, kein Industriezucker. Entsprechend fündig bin ich in dem mitgelieferten Kochbuch geworden und habe mich über die neuen Inspirationen gefreut. 

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Warmer Süßkartoffelsalat mit Spinat und Feta

Die zweite Woche läuft unter dem Motto Energie. Es geht nun verstärkt um den Muskelaufbau und dem Essensplan werden einige Lebensmittel hinzugefügt. Die Fitness-/Pole Übungen sind entsprechend intensiv und ich bin überrascht, wie mitgenommen gewisse Muskelgruppen sind, die ich sonst offensichtlich sehr schone (Kein Wunder, dass Yvonne Smink’s Sixpack so viel besser aussieht als meins). Gut hat mir Tag 11 I love my cucumber gefallen, der eine Ode an die Vorzüge der Gurke ist. Überhaupt liefert Poletrition immer wieder interessante Zusatzinformationen, warum man wie, wann, was essen oder nicht essen sollte. Welche Lebensmittel welche Vorteile haben und womit man beispielsweise alte Ernährungsgewohnheiten gut ersetzen könnte. Begeistert bin ich natürlich ebenfalls von dem Chillax Workout an Tag 14 (Poletrition verspricht nicht, dass sie den Schweinhund verjagen).

Pole Klimmzug (Teil des Kraftprogrammes)

In der dritten Woche wirft Poletrition mal einen genaueren Blick auf die Faktoren eines gesunden Lebensstils. Es geht darum die Performance zu optimieren, indem man außer auf Sport und Ernährung auch auf seine Wasserzufuhr, den Schlafrhythmus, positives Denken, Atmung und abwechslungsreiche Bewegungsmodi achtet. Ich bin wirklich positiv überrascht wie ganzheitlich der Ansatz von Poletrition ist und bin überzeugt, dass ich nachhaltig Informationen und Gewohnheiten für mich mitnehmen kann.

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Doppelte Nussbutter Pralinen

Die vierte Woche bestärkt einen noch einmal in den neuen Gewohnheiten und gibt Tipps mit auf den Weg, um diese auch nachhaltig beizubehalten. Es gibt ein paar letzte Hinweise, wie man beispielsweise am intelligentesten cheated oder warum eine Mikrowelle ein absolutes No Go ist. Der Fitnesstest wird noch einmal absolviert, ein neues Foto gemacht und der Körper erneut vermessen. 

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Mein Bauch am Ende des Programmes. Wäre zwischendrin nur nicht Ostern gewesen…

So gern ich das Programm auch gemacht habe, bin ich natürlich auch froh, dass ich es geschafft habe. Meine Körpermaße verzeichnen natürlich einen deutlichen Muskelzuwachs, doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich allgemein mein Training hoch gefahren habe und so nicht alles allein dem Programm zugeschrieben werden kann. Sicher ist jedoch, dass ich sehr viel über Ernährung, Fettabbau, Kraftaufbau und einen gesunden Lebensstil gelernt habe. Ich habe das Gefühl besser und kontrollierter steuern zu können, was ich tue und esse. Die Rezepte sind außerdem wirklich klasse und ich werde sicher noch öfter aus dem Kochbuch kochen. 

Ich empfehle allen das 30 Tage Pole Power Programm von Poletrition, die auf der Suche nach einem gut strukturiert und organisiertem Konzept sind, welches ganzheitlich zu besserer Leistung führt. Alle Informationen werden einem innerhalb des Programms täglich per Mail zugesandt. Eine eigene Pole ist keine Voraussetzung für das Programm, allerdings empfehlenswert. Das gesamte Programm ist ausschließlich auf Englisch. Das Programm kostet ca. £48.

Fazit: 

  • ganzheitliches Programm (Pole, Ernährung & Lifestyle)
  • sehr anschaulich und leicht verständlich
  • motivierend und aufbauend
  • abwechslungsreiche Übungen (Fitness, Pole/Cardio, Kraft)
  • leckere und kreative Rezepte
  • viele Zusatzinformation rund um das Thema Ernährung

(Dieser Blog Post wurde von Poletrition gesponsert. Ich habe das Programm selbst getestet und bin aufrichtig davon überzeugt. Alle Eat.Pole.Love Leser erhalten mit dem Code PT25 25% Rabatt auf alle Poletrition Produkte.)