Ich habe heute einen interessanten Post von Sarah Wilson auf Instagram gesehen, wo sie für die Einführung einer Zuckersteuer in Australien wirbt. 

 

2014 wurde in Mexico eine Zuckersteuer eingeführt, welche Getränke mit einem hohen Zuckergehalt ca. 10% teurer macht. Mexico ist inzwischen das ‚dickste‘ Land der Welt ist, wobei 70% aller Mexikaner als übergewichtig gelten und 32,8% sogar als stark übergewichtig. Forscher untersuchten den Effekt der Steuer in 6,200 Haushalten und in einem Zeitraum von 12 Monaten. Sie konnten feststellen, dass bereits innerhalb eines Jahres der Konsum von zuckerhaltigen Getränken um 12% viel und in ärmeren Haushalten sogar um 17%¹.

Viele Regierungen überlegen sich nun an Mexiko ein Beispiel zu nehmen und ebenfalls eine Zuckersteuer einzuführen, doch es gibt viele Gegenstimmen. Einige von Sarah Wilson’s Followern kommentieren, dass sie bereits genug Steuern zahlen und nicht bereits sind eine weitere Steuer abzuführen. Andere fühlen sich durch eine Zuckersteuer in ihrem Lebensstil bevormundet und bemerken, dass eine Steuer nicht den Mangel an Information bezüglich gesunder Ernährung löst. Andere sind skeptisch, ob die Regierung die Steuereinnahmen auch wirklich in das Gesundheitssystem re-investiert.  Eine weitere Angst ist der Verlust von Arbeitsplätzen in der Herstellung von zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Was denkst du dazu? Fändest du die Einführung einer Zuckersteuer sinnvoll oder bist du eher auf der Seite der Gegenstimmen? Hast du Ideen, wie man den Zuckerkonsum verringern könnte und gerade auch Kinder oder Jugendliche besser aufklären?

Ein sehr interessanter Artikel, der sich detailliert mit den oben genannten Argumenten auseinander setzet wurde von Economicshelp verfasst. 

Hier sind meine Ideen, wie du Industriezucker vermeidest.

¹Alle Zahlen vom Telegraph.